Rechtsstaat macht Schule
Am 26. Februar 2026 nahmen die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen an der Unterrichtsreihe „Rechtsstaat macht Schule“ teil und erhielten dabei spannende Einblicke in die Arbeit unseres Rechtsstaates.
„Lena kann es aus dieser Entfernung kaum erkennen. Was ist da los? Zwei Jugendliche halten jemanden fest …“ – mit solchen realitätsnahen Fallgeschichten begann der Vormittag. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit Themen wie Körperverletzung, Raub, Anstiftung zum Diebstahl und Cybermobbing sowie mit den Folgen von Straftaten für Opfer, Täter und die Gesellschaft.
Gemeinsam wurde erarbeitet, was man tun kann, wenn man Zeuge einer Straftat wird oder selbst betroffen ist. Gleichzeitig lernten die Jugendlichen die Aufgaben verschiedener staatlicher Institutionen kennen: Wie arbeitet die Polizei bei Ermittlungen? Welche Rolle übernimmt die Staatsanwaltschaft? Und wie entscheidet ein Gericht über Schuld, Strafe und deren Folgen?
Unterstützt wurden die Klassen dabei von Expertinnen und Experten der Polizei Ulm, der Staatsanwaltschaft Ulm sowie des Amtsgerichts Ulm, die den Ablauf eines Strafverfahrens anschaulich erklärten – von der ersten Anzeige über die Ermittlungen bis hin zur Gerichtsverhandlung.
Zum Abschluss des Vormittags schlüpften die Schülerinnen und Schüler selbst in verschiedene Rollen und stellten eine Gerichtsverhandlung zu einem vorgegebenen Fall nach. Dabei konnten sie ihr neu erworbenes Wissen praktisch anwenden und erleben, wie komplex rechtliche Entscheidungen sein können.
Die Unterrichtsreihe machte deutlich, wie wichtig Regeln, Verantwortung und ein funktionierender Rechtsstaat für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft sind.
Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Vertreterinnen und Vertretern der Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz für diesen lehrreichen und eindrucksvollen Vormittag.

