High­light des Jah­res — Stui­ben 2022

Stui­ben, Höf­le, Rol­ler fahren

Zum letz­ten Mal konn­te die „Erfin­de­rin“ die­ser Akti­on mit­wan­dern, denn Frau Kuhn-Leo­pold ging einen Tag nach unse­rer Rück­kehr in ihre wohl­ver­dien­te Pen­si­on. Aber Herr Otto wird die­se Tra­di­ti­on zum Sport­pro­jekt­tag auf jeden Fall weiterführen.

In die­sem Jahr über­quer­ten wir von Immen­stadt aus die Nagel­fluh­ket­te – mit dem Stui­ben als Gip­fel (sie­he Foto). Wir über­nach­te­ten dann im Alten Höf­le / Gun­zes­rie­der Säge und von dort lie­fen wir am nächs­ten Tag auf die Gip­fel­sta­ti­on vom Welt­cup­exress. Bis hier­her klingt es recht unspek­ta­ku­lär. Aber die knapp 1000 Höhen­me­ter vom Bahn­hof Immen­stadt auf den Stui­ben (1749m) bei mehr als 30°C müs­sen erst­mal gelau­fen wer­den. Die Alpe Gund kam nach drei Vier­tel des Auf­stiegs­we­ges gera­de recht für eine gemüt­li­che Mit­tags­ein­kehr. Ein tol­ler Blick auf die All­gäu­er Alpen ent­schä­dig­te vor allem uns Leh­rer für die Mühen. Berg­ab war der Weg anfangs sehr steil, stei­nig und son­nig, dazu kam noch eine den Weg bela­gern­de Kuh­her­de und ein sich auf­lö­sen­der Ruck­sack. Kurz vor dem Tal rutsch­te noch jemand aus, aber ohne Ruck­sack und mit Stö­cken ging es zum Glück noch bis zur Hütte.

Das Alte Höf­le, eine DAV-Selbst­ver­sor­ger­hüt­te, war gut belegt. Wir muss­ten noch unse­re selbst mit­ge­schlepp­ten Nudeln mit Pes­to kochen, essen und dann noch abwa­schen. Da wir ins­ge­samt 13 Per­so­nen waren, konn­ten wir alle Arbei­ten gut auf­tei­len – ein Lob an unse­re flei­ßi­gen Schüler*innen. Der Abend ver­ging dann mit Kochen, Essen, Abwa­schen und Spie­len (sie­he Fotos) recht schnell.

Am zwei­ten Tag war­te­te auf der Gip­fel­sta­ti­on das Spa­ßevent auf uns: Rol­ler zum berg­ab fah­ren. Wer nicht woll­te fuhr mit der Gon­del, doch die meis­ten ver­such­ten es. Dabei gab es tat­säch­lich klei­ne­re Unfäl­le, aber irgend­wie schaff­ten es alle bis zur Talstation.

Die Rück­fahrt mit dem 9 € Ticket klapp­te wie­der abso­lut rei­bungs­los, so dass wir wie­der gut in Lan­ge­nau anka­men. Aber mit neu­en und schö­nen Erfah­run­gen im Gepäck.

 

Mathi­as Otto