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Würth Bildungspreis Definition

Würth Bildungspreis Definition  

fasty wbp res wl2 80Wirtschaften fordert von uns allen einen mündigen Umgang mit Knappheiten und Bedürfnissen in ganz alltäglichen Situationen, z. B. als Berufswähler, Verbraucher, Bürger und selbstständig oder unselbstständig Erwerbstätige. Mündigkeit heißt dann nicht nur fachliche, sondern auch überfachliche Kompetenzen – also Methodenkompetenzen, soziale und personale Kompetenzen – in ein sachgemäßes und verantwortliches Handeln einbringen zu können.
Der Würth Bildungspreis will Schulprojekte fördern, in denen Schülerinnen und Schüler selbstbestimmt, verantwortlich und teamorientiert auf die Bewältigung ökonomisch geprägter Lebenssituationen vorbereitet werden. Insbesondere sollen Projekte begleitet und gefördert werden, die unternehmerisches Handeln in den Mittelpunkt stellen. Dabei ist unternehmerisches Handeln und Urteilen weit gefasst. Es fördert prinzipiell alle genannten Kompetenzen und umfasst Aktivitäten, die sehr wohl in den Betrieb einer Schülerfirma münden können, aber auch solche, die darüber hinausgehen. Unternehmerisches Handeln muss sich nicht auf erwerbswirtschaftliches Unternehmerhandeln beschränken, sondern kann auch gemeinnützige Aktivitäten, einen die Selbstständigkeit fördernden Berufsorientierungsunterricht oder die gemeinsame Arbeit an der Weiterentwicklung ökonomischer Bildung, z. B. im Schulcurriculum, einschließen.
Entscheidend für die Förderungswürdigkeit ist, dass ein eindeutiger Bezug zum ökonomischen Urteilen und Handeln gegeben ist und die Schülerinnen und Schüler aktiv am Projekterfolg mitwirken. Projekte sollten deshalb betriebs- und/oder volkswirtschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten sowie Problemlöse- und Entscheidungskompetenz fördern. Wichtig sind darüber hinaus Bereitschaften und Einstellungen, die sich in kreativem, verantwortlichem, teamorientiertem, ziel- und erfolgsorientiertem Handeln äußern.