Gemeinschaftsschule Langenau

 

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Discovery Industry 2021

BERUFSORIENTIERUNG FÜR MORGEN:
MINT-BERUFE ENTDECKEN MIT DISCOVER INDUSTRY UND COACHING4FUTURE IN
LANGENAU

Copyright Bilder: Baden-Württemberg Stiftung gGmbH

 

Spezialisten für Digital Engineering oder Smart Service, UX-Entwicklerinnen und Data
Scientists – diese Berufe klingen nach Silicon Valley, werden aber in der deutschen
Industrie dringend gebraucht. Denn die Produktentstehung und Produktion werden
immer digitaler und Mensch, Maschine und Produkt immer vernetzter. Dafür braucht
man nicht nur Ingenieurinnen und Ingenieure, sondern auch Fachkräfte für Informatik,
Elektrotechnik und Datenanalyse. Wie spannend und vielfältig die Berufe in der
Industrie sind, zeigt DISCOVER INDUSTRY – ZUKUNFT MIT DRIVE von Donnerstag,
15. Juli, bis Freitag, 16. Juli 2021, an der Gemeinschaftsschule Langenau – natürlich
mit einem angemessenen Hygienekonzept.


Langenau – Im Ausstellungsfahrzeug DISCOVER INDUSTRY lernen die Jugendlichen die
Produktentstehung und die beruflichen Perspektiven in der Industrie kennen. Der Erlebnis-
Lern-Truck ist ein gemeinsames Angebot der Baden-Württemberg Stiftung, des Arbeitgeberverbands
SÜDWESTMETALL und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur
für Arbeit und seit 2015 für das Programm COACHING4FUTURE in Baden-Württemberg
unterwegs. Er wurde als einer von „100 Orten für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“
ausgezeichnet.


Start-up, Tablet und Smart Factory
Im Erlebnis-Lern-Truck erleben die Schülerinnen und Schüler produzierende Industrie ganz
praktisch. Nach einem Streifzug durch die Geschichte der Industrialisierung mit den Coaches
Industriemeisterin Jaqueline Pernet und Chemiker Dr. Domenic Kratzer werden sie zu Startup-
Gründerinnen und Gründern, die ein neues Produkt produzieren wollen. Welche
Fachkräfte dafür gebraucht werden, erkunden sie an fünf „Meilensteinen“ der Produktentstehung.
Ihre Ergebnisse halten die Jugendlichen auf einem Tablet fest. An Station eins
digitalisieren sie mit einem 3D-Scanner Objekte als „Prototypen“. An Station zwei prüfen sie
mit einem Miniatur-Windkanal und Spannungsoptik Werkstoffe und deren Eigenschaften. Ein
Industrieroboter muss an Station drei programmiert und mithilfe von Koordinaten durch einen
Parcours gelotst werden. Eine smarte Abfüllanlage an Station vier demonstriert, wie Produkt
und Maschine durch RFID-Chips miteinander „reden“. An Station fünf organisieren die
Schülerinnen und Schüler logistische Abläufe bei Produktion und Lagerhaltung. Im
Obergeschoss folgen vertiefende Workshops mit Aufgaben zur Programmierung und Konstruktion, bei denen die Mädchen und Jungen die MINT-Fächer Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaft und Technik einbringen können.